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Sommerfest der Kuenstlerarche 2016

Heute fand von 11 bis 14 Uhr das traditionelle Sommerfest der freien Künstlervereinigung DIE ARCHE statt, wie immer einmal im Jahr vorm Sommer. Alle Mitglieder und Gastaussteller und Angehörige waren dazu herzlich eingeladen. In diesem Jahr fand das Sommerfest der Kuenstlerarche wie im letzten Jahr im Haus am See in Stotel statt. Wir beschlossen erstmalig Werbung für die kommende Jahresausstellung im Herbst 2016 in sozialen Netzwerken unter den Hashtags #Arche2016 und #kuenstlerarche zu machen.

Weiterhin suchen wir Nachwuchskünstler. Besonders junge Menschen sind herzlich eingeladen. Finanzielle und sachliche Unterstützung ist zugesichert. Bewerben Sie sich einfach formlos per E-Mail. Kontaktinfos auf der Homepage der Kuenstlerarche: http://kuenstlerarche.de. Wir freuen uns auf Sie.

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DIE ARCHE 2015 und das Meer

Ilona Weinhold-Wackernah, Arche 2015

Seit einigen Jahren bin ich Mitglied in der freien Künstlervereinigung DIE ARCHE e.V. Wie jedes Jahr findet eine Jahresausstellung, diesmal die 43., in den Herbstferien in der Oberschule Beverstedt statt. Eröffnung war am 18.10.2015. Noch ist sie geöffnet.

Die Ausstellung ist immer spannend. Die ausstellenden Künstler sind frei in der Wahl ihrer liebsten Exponate, die sie gerne ausstellen möchten. Nur eine rechtzeitige Anmeldung der Künstler ist nötig. Dann folgt noch eine Auswahl der Exponate durch die Jury der ARCHE.

Na, dann ‚mal los, trau‘ Dich!

Dieses Jahr hab‘ ich mich entschieden, mein liebstes Thema wieder einmal aufzunehmen: das Meer, bzw. die Nordsee – schon zu erkennen durch den Titel meiner Website „meeresschätze.de“.

DIE ARCHE 2015 und das Meer – meine Sammlung „Schätze der Meere“

Diese Fotos sind nach meinem Geschmack. Der schwarze Hintergrund, der die Farben zum Leuchten bringt und gleichzeitig für das Unheimliche in größeren Meerestiefen steckt. Was weiß der Mensch schon, wer oder was in großen Tiefen im Meer lebt? Vielleicht riesige Kraken oder Walähnliche Geschöpfe? Oder Würmer und etliche tausend Tiere, die dem Menschen noch vollkommen fremd sind. Also, für mich wäre das Tauchen in großen Tiefen gar nichts. Ich würde mich ständig von Lebewesen, die ich eventuell gar nicht wahrnehmen kann, beobachtet fühlen. Außerdem bin ich der Meinung, Menschen sind durch die Evolution best möglich an das Leben auf dem Land angepaßt. Das Wasser ist nicht unser natürlicher Lebensraum. Freuen wir uns, daß es Forscher gibt, die uns das Meer und andere Elemente nahe bringen, ohne dass wir uns auf die nicht ganz ungefährliche Reise in für Menschen atypische Elemente begeben müssen. Aber was soll’s? Heute bieten uns die Medien jede Möglichkeit alles und jede Gegend zu erforschen. Es ist doch schön, immer wieder etwas neues zu entdecken, ohne gezwungen zu sein, sich selbst an einen anderen Ort zu begeben.

Viel Spaß in Beverstedt an meiner Sammlung „Schätze der Meere“ – DIE ARCHE 2015 und das Meer.

Ilona Weinhold-Wackernah

Ilona Weinhold-Wackernah, Arche 2015

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Juist 2015

Juist 2015

Wir erreichten die Fähre in Norddeich eigentlich pünktlich, wäre da nicht der kleine Krieg zwischen sogenannten freien Parkern und der Reederei Frisia, die die meisten Parkflächen verwalten. Noch 2013 boten zuverlässig arbeitende Norddeicher den Service, die Urlauberautos zu parken und am Tag der Rückreise wieder am Anleger der Fähre von Juist in Norddeich zuparken. Damit sparten wir uns das Parken unseres Autos, das nicht nur zeitaufwändig ist, sondern auch einen gehörigen Fussmarsch vom Parkplatz zurück zum Anleger bedeutete. Diesen Service gab es 2015 nicht mehr. Ein hämischer Angestellter auf dem am Anleger vorhandenen Kurzzeitparkplatz, auf dem man nur zum Be- und Entladen halten darf, wollte mich gar aufziehen, als ich nach dem besagten Parkservice fragte. So begann unser Urlaub Juist 2015.

Auf dem Fährschiff war der Ärger dann aber schnell vergessen. Auch mussten wir uns mehr auf einen sicheren Halt an Bord konzentrieren, denn der starke Wind der vergangenen Tage hatte die Nordsee ganz schön aufgewühlt. Umso dramatischer das aufspritzende Wasser, wenn der Bug des Schiffes in eine hohe Welle eintauchte. Im Juister Hafen musste das Schiff noch gut fünfzehn Minuten warten auf ein Vorschiff, das den einzigen Anleger blockierte. Gegen 18.30 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft. Ich versuchte noch schnell zum Kaufmann nebenan zu fahren, um ein paar Lebensmittel für den Abend einzukaufen. Doch ich war um 19.03 Uhr vorm Laden, der pünktlich um 19 Uhr dicht gemacht hatte. Naja – Juist 2015 eben. Das war Tag 1.

Am Sonntagmorgen hatte der Kaufmann aber wieder um 8 Uhr geöffnet, sodass ich in der Frühe unsere Sonntagsbrötchen und ein paar andere Dinge kaufen konnte. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es ans Kofferauspacken. Und gleich danach machten wir unseren ersten Rundgang von der Friesenstraße in die Strandstraße und hoch zur Promenade. Hmm, diese Luft, dieser Blick, diese Weite. Schade, denn zum Strand hinunter konnte ich schon lange nicht mehr. Seitdem ich es mit dem Laufen so schwer habe, bediene ich mich gerne meines kleinen Elektroscooters. Und der fährt sich im lockeren Sand schnell fest. Zum Glück sind die Wege zum Strand runter mit zum Teil mit Bretterplatten befestigt. Darauf kann ich dann wenigstens ein kleines Stück an den Strand heran fahren.

Am Montag sind wir dann ins Teehuus und habenuns einen Pfannkuchen gegönnt. Naja, eigentlich hat Adrian einen gegessen und ich wollte mir was leckeres gönnen: Tiefseegarnelen in der Pfanne mit Brot. Doch als die Pfanne kam, musste ich die drei ganzen Garnelen, jede so ca. 3 cm lang, in der kleinen Pfanne erstmal suchen. Die schwammen in Knoblauchöl. Mit einem Glas Wein und einem Alster waren wir 35 Euro los. Isch ja Urlaub, wie wir in Bremerhaven sagen.

Am Dienstagabend kam Adrian mit der waghalsigen Idee zu mir, ich könnte mit dem Scooter bis an den Strand und mit ihm zusammen den Sonnenuntergang fotografieren. Ich folgte ihm ängstlich. Doch der Regen der vergangenen Nächte hatte den Sand so fest gemacht, das ich mit dem Elektroscooter problemlos darauf fahren konnte. Und tatsächlich schnurrte das Fahrzeug ohne zu murren bis ans Wasser, wo die Wellen mich freudig empfingen.

So, das war der erste Teil, den zweiten in einigen Tage. Zum Abschluss noch ein paar Fotos von meinem Ausflug an den Strand.